Cheeseburger-Kuchen

Einige Pins zu Cheeseburger-Kuchen hatten sich schon seit Längerem in meiner Pinnwand gesammelt und wollten ausprobiert werden. Das April-Schmuddelwetter war genau der richtige Zeitpunkt für ein wenig Soulfood.



Folgende Rezepte habe ich kombiniert:

Im Grunde ist das Rezept total einfach und schnell gemacht (wenn man die Gehen des Teiges und das Backen nicht mit einrechnet).

  • Teig mit Frischhefe, nicht Trockenhefe.
  • Nachdem das Hack angebraten war, habe ich die kleingehackte Zwiebel mit angedünstet. Das macht das Ganze auch bekömmlicher.
  • Ungefähr 5 EL Ketchup und 2 EL mittelscharfen Senf für den Geschmack.
  • 4 kleine Gewürzgurken in Scheiben geschnitten, das hätten vielleicht noch zwei mehr sein können.
  • Anstatt Schmelzkäse habe ich fein geraspelten Cheddar genommen.
  • Die Kuchenform mit Öl ausgepinselt, aber ohne Paniermehl.
  • Den Teigdeckel habe ich mit Wasser bestrichen.
  • Nur Sesam, Keinen Kreuzkümmel, das hat auch keiner hierbei vermisst.

Der Kuchen ist sehr lecker, ein geniales Partyessen und mir persönlich hat der feste Teig viel besser als die pappigen Cheeseburger-Brötchen gefallen.




Nürnberger Würstchenpfanne mit Gemüse

Wir hatten noch ein paar Nürnberger und meine Frau fand schnell das passende Rezept dazu. Ebenso schnell stand das Essen auf dem Tisch.



Das Rezept ist recht simpel, ich habe die Reihenfolge beim Braten nur etwas angepasst.

  1. Kartoffeln
  2. Würstchen
  3. Zwiebeln
  4. Paprika

Auf diese Weise verbrennen weder die Zwiebeln noch die Paprika.

Ein einfaches Essen, was gut zu der kalten Jahreszeit passt.




Superschnelle Pizzabrötchen

Bei diesem Wahnsinnsschnee und dem wunderbaren Sonnenschein sollte es schnell gehen und dieses Rezept hält, was der Name verspricht.



Die Brötchen sind als „Auf-die-Hand“-Snack hervorragend für eine Party geeignet. Wir haben vier Brötchenhälften vegetarisch gestaltet und bei den übrigen nur Salami als Fleischeinlage genommen, den Kochschinken also weggelassen. Das reichte vollkommen aus. Da die Aufbackbrötchen etwas größer als Baguettebrötchen waren, haben wir noch ein wenig mehr Käse genommen, damit nicht alles verbrennt. Eine gepresste Knoblauchzehe und ein Teelöffel Pizzagewürz geben dem Snack die richtige Würze.

Dazu ein wenig grünen Salat und das Abendessen steht.




Schinkenbraten mit Hasselback-Kartoffeln

Vor langer Zeit hatten wir bei einem Freund den Schinkenbraten probiert und es war an der Zeit, dieses Gericht mal wieder selber zu machen. Dazu gabe es die Hasselback-Kartoffeln.



Das ursprüngliche Rezept ist Schinkenbraten mit Kräutern mit einem kleinen Einfluß von Schinkenbraten mit Kräuter – Honig – Senf – Würzung.

Aus dem zweiten Rezept habe ich die Brühe übernommen und die zwei Stücke habe ich im Aluguss-Bräter garen lassen – das erspart das ganze Drama mit der Fettpfanne und so. Außerdem ist die zusätzliche Flüssigkeit (~ halbe Trasse Brühe) nicht schädlich für den Braten.

Als Beilage habe ich Hasselback-Kartoffeln gemacht, die eine etwas unkompliziertere Version der Kartoffel-Tornados sind, weil man nicht von Hand die Spiralen schneiden muss. Wie man vielleicht auf den Fotos erkennen kann, habe ich Parmesan mit frisch gemahlenen Pfeffer vermischt und für die letzten 10 Minuten im Backofen über die Kartoffeln gegeben.

Geschmacklich konnte der Braten überzeugen und er war auch sehr saftig. Weil wir es von der Konsistenz eher nochmehr Richtung „butterzart“ mögen, werde ich demnächst noch einmal Niedrigtemperaturgaren ausprobieren.




Das echte, das einzig wahre Ragù alla Bolognese

Die Zubereitung war so bildhaft beschrieben, dass ich es einmal kochen musste! Und wir wurden nicht enttäuscht.



Im Grunde gibt es natürlich sehr viele „Original-Rezepte“. Aber diese Beschreibung mit der kleinen, älteren Köchin weckt wahrscheinlich ein bisschen Nostalgie und Kindsheiterinnerungen.

Was mich zusätzlich gereizt hat, war der sehr rudimentäre Ansatz:

  • Hackfleich
  • Pancetta
  • Vollmilch
  • Zwiebel
  • Selleriestange
  • Möhren
  • Tomatenmark

Zugegeben Tomatenmark anstatt passierter oder stückeliger Tomaten war etwas ungewöhlich, konnte aber überzeugen.

Und die Abwesenheit von Knoblauch, Rotwein, Basilikum, Lorbeerblatt, Bouillon und Zucker verleiht dem Gericht einen natürlicheren, trotzdem ausreichend intensiven Geschmack. Und Ihr wisst, dass ich es gerne herzhaft mag. Die Hackfleisch-Sauce aus Lasagne aus dem Dutch Oven hat mich schon begeistert.

In den Kommentaren nennen einige auch Harissa oder Zimt. Sicherlich kann man da alles mögliche hinzugeben, aber ob das noch Bolognese ist …

Ich habe das Ganze gekocht und geringfügig angepasst bzw. interpretiert.

  • Gemischtes Hack anstatt 300 g Rind und 200 g Schwein
  • Gute Portion Salz und eine gute Prise Pfeffer
  • Halber Liter Wassser (war für mich passend, die Beschreibung ist da etwas wage)
  • Von einem zweifach-konzentrierten Tomatenmark habe ich ca. eine halbe Tube (~ 100 g) genommen.

Die Zubereitung ist total einfach, es braucht nach hinten raus einfach etwas Zeit. Um der Sauce mehr Haftung zu geben, haben wir Tagliatelle gewählt – kein Italiener isst die Bolognese mit Spaghetti…




Hackfleisch – Quiche

Nach einem langen Tag im Garten war uns nach etwas Herzhaftem, was schnell und einfach zuzubereiten war. Eine Quiche passte gut zur Jahreszeit und mit Hackfleisch war sie auch genau das richtige Wohlfühlessen ?



Wir haben uns recht nah an das Rezept gehalten, nur wie folgt angepasst:

  • Thüringer Mett anstatt Hackfleisch
  • 3 TL Paprika
  • 1 TL Senf

Was soll ich groß sagen? Einfach lecker ?




Zucchini-Kartoffel-Auflauf

Mit den ersten, gerade frisch geernteten eigenen Kartfoffeln wollten wir ein leckeres Essen zubereiten und entschieden uns für die Zucchini als geeignete Ergänzung zu den Erdäpfeln. Wir haben dabei ein kleines Best-of von zwei Rezepten gemacht.



Ich hatte zwei Rezepte gefunden, die ganz gut passten und wir haben das Beste aus beiden zusammengeführt.

Zucchini-Kartoffel-Auflauf mit Knoblauch + Kartoffel-Zucchini-Gratin (nach Johann Lafer) + Ergänzungen = Besser 😉

Bei der Lafer-Variante gefiel mir deutlich besser, dass kein Vorkochen der Kartoffeln notwendig war. Bei der anderen Vorlage passte uns besser der Schmand, weil wir den gerade noch da hatten.

  1. Die Kartoffeln kann man schälen, wir haben es bei der Ernte aus dem eigenen Garten nicht gemacht – da ist nun wirklich kein bisschen Pestizid o.ä. drin.
  2. Die Kartoffeln und die Zucchinis in ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden.
  3. Die Knoblauchzehe sowie die Schalotten fein würfeln und in einer Pfanne mit Butter oder Öl leicht glasig dünsten. Die Auflaufform mit der Knoblauch-Zwiebel-Mischung einpinseln und den Ofen auf 180°C vorheizen.
  4. Die Kartoffel- und Zucchinischeiben abwechselnd dachziegelartig und flach in die Auflaufform schichten. Je flacher, desto schneller fertig.
  5. Den Becher Schmand zusammen mit einem Viertel Liter Brühe, einer Prise Cayennepfeffer verrühren und kräftig mit Salz & Pfeffer würzen. Danach über das Gemüse gießen.
  6. Zum Schluss noch den geriebenen Käse darüber geben und ab in den Backofen.
  7. Nach 30 bis 45 Minuten ist das Essen fertig. Nach 30 Minuten mit einer Gabel oder Messer prüfen, ob das Gemüse weich ist. Sonst noch weiter backen lassen und ggf. mit Backpapier abdecken, damit der Käse nicht verbrennt.

Durch den Knoblauch, die Zwiebeln, die Brühe und die Gewürze erhält das Essen einen kräftigen Geschmack und kann auch heranwachsende Teenager begeistern – natürlich blieb der Hinweis „Speckwürfel hätten auch gut dazu gepasst…“ nicht aus 😉

Als Käse haben wir Gouda genommen, der Gruyere aus dem Lafer-Rezept könnte beim nächsten Mal noch etwas zusätzlichen Geschmack geben.




Kartoffel-Tornados mit Chili-Cheese-Sauce

Diese herzhafte Zubereitung einer Kartoffel stand schon länger auf dem Plan. Beim Dip kann man nach Herzenslust variieren.



Das Rezept Tornado Potatoes hatte ich über https://www.pinterest.de gefunden. Die Spirale hinzubekommen, erfordert ein wenig Übung – aber das ist ja auch ein guter Grund, das Ganze nochmal zuzubereiten.

Zutaten für zwei Portionen

  • 4 mittelgroße Kartoffeln
  • ¼ Tasse Butter (60 g), geschmolzen
  • 1 Tasse geriebener Parmesankäse (100 g), plus mehr zum Servieren
  • ½ Teelöffel schwarzer Pfeffer
  • 1 Esslöffel Knoblauchpulver
  • 1 Esslöffel Paprikapulver
  • 1 Teelöffel Salz
  • Gehackte frische Petersilie, zum Garnieren

Zubereitung

  • Wer will, kann den Backofen auf 160 ºC vorheizen.
  • Die Kartoffeln in der Mikrowelle für 1-1 ½ Minuten erhitzen und danach ein paar Minuten abkühlen lassen, damit sie weicher werden. (Diesen Schritt habe ich beim ersten Nachkochen übersprungen … ging trotzdem)
  • Einen Holzspieß in die Kartoffel stecken und nun mit einem Messer die Kartoffeln in Spiralen verwandeln. Das klappt nicht immer gleich beim ersten Mal und auch später nicht immer gleich gut. Einfach dafür ein wenig Zeit nehmen, damit eine dünne, gleichmäßige Spirale über die ganze Kartoffel entsteht.
  • Die Kartoffel sanft über die Länge des Spießes auffächern, so dass gleichmäßige Lücken zwischen den Scheiben entstehen. Nun mit der geschmolzenen Butter bestreichen.
  • Die übrigen Zutaten (Parmesan, Pfeffer, Knoblauchpulver, Paprika und Salz) vermengen und über die Kartoffel streuen, bis diese vollständig bedeckt ist.
  • Die Kartoffeln vorsichtig auf ein Backblech legen und, wenn möglich, die Spieße an den Seiten des Blechs aufliegen lassen, damit die Kartoffeln hängen.
  • 25-30 Minuten backen, oder bis sie schön gebräunt sind. Mit zusätzlichem Parmesan und Petersilie garnieren. Vor dem Servieren 5 Minuten abkühlen lassen.

Die Kartoffeln mit der Chili-Cheese-Sauce waren eine leckere, vegetarische Mahlzeit.




Lasagne aus dem Dutch Oven

Den Pin hatte ich vor einiger Zeit meiner Pinwand hinzugefügt, das Rezept wartete schon lange darauf, gekocht zu werden. Eins vorweg: verdammt lecker!



Ich habe mich sehr nah am Original gehalten. Vor allem sollte man der Sauce die gebührende Zeit geben, um sich zu entfalten. Man wird dafür köstlich belohnt.

Die Karotten habe ich nicht in Stifte geschnitten, sondern geraspelt. Dadurch haben sie mehr Oberfläche, um ihren Geschmack abzugeben und sind nachher noch weniger als Stückchen wahrzunehmen.

Den Rotwein habe ich erst zum Ablöschen genutzt, nachdem die Möhren und der Schinken angedünstet waren. Als Wein habe ich einen lieblichen Juventutis vom Weingut Schreiber genommen.

Beim Schichten habe ich geraspelten Mozarella anstatt dem in Kugeln genommen.

Insgesamt hatte ich etwas viel Power auf dem Dutch Oven, deswegen waren die Lasagne-Platten recht weich. Beim nächsten Mal halte ich mich mit den Briketts zurück – und es wird ein nächstes Mal geben 😉

Als der Dutch Oven auf dem Tisch stand, haben wir alle (fünf) gesagt, dass davon ordentlich was übrig bleibt. Wir wussten aber zu dem Zeitpunkt noch nicht, wie verdammt gut es schmeckt! Nachdem sich alle nachgenommen hatten, blieb nur noch ein kleiner Rest.




Kaninchen aus der Pfanne mit Cannellini-Bohnen nach „Vögelchenart“ und Kartoffeln mit Salzkruste

In dem Buch Le Ricette di Giuliana wird das Kaninchen aus der Pfanne (Coniglio e patate nel tegame) beschrieben. Die Autorin, Giuliana Lo Franco, schreibt seit einiger Zeit für die Fattoria La Vialla, dies ist ein Bauernhof 50 km südöstlich von Florenz.

Ich hatte immer schon einmal vorgehabt, ein Kaninchen zuzubereiten, weil ich es nur einmal im Jahr bekomme – am ersten Weihnachtstag bei meinen Eltern 🙂



In dem Buch, bei dem ich nicht mehr weiß, wie ich es bekommen habe, war zwar das Bild von dem Kaninchen mit der Überschrift, es fehlte aber das Rezept!

Deshalb habe ich gesucht und Coniglio arrosto in padella gefunden. Die Übersetzung mit https://www.deepl.com war einfach und ein späterer Abgleich mit Kaninchen aus der Pfanne (Coniglio e patate nel tegame) hat gezeigt, dass die beiden sehr nah beieinander liegen. Ich habe dann später eine ältere Ausgabe von dem Buch Le Ricette di Giuliana gefunden, wo das Rezept noch vorhanden war. Deshalb auch das Foto davon.

Ich habe das Fleisch vor dem Kochen nach FLEISCH EINLEGEN UND MARINIEREN – ZART SCHMECKT´S VIEL BESSER vorbereitet, damit es schön zart wird.

Mal kurz gespoilert: Das habe ich nicht hinbekommen.

Cannellini-Bohnen nach „Vögelchenart“

Als Beilage gab es Fagioli cannellini all’uccelletto (= Cannellini-Bohnen nach „Vögelchenart“). Keine Sorge, es wurden keine Vögelchen „gekocht“. Das Rezept heisst so, weil der Salbei auch bei der Zubereitung von kleinen Wildvögeln benutzt wurde. Die Bohnen sind einfach zuzubereiten aber mega lecker – unser Sohn steht drauf und wir halten ihn zurück, dass er den Topf nicht ausleckt – bei einem Teenager schon schwierig 😉

Kartoffeln in Salzkruste

Als zweiten Sattmacher gab es Kartoffeln in Salzkruste. Das Rezept stammt aus dem Buch Tapas – Kochen mit Musik und heisst dort „Runzelkartoffeln“. Ihr braucht nur 4 EL Meersalz, 1 Kilo kleine Kartoffeln und ein sauberes Geschirrtuch.

  1. Die Kartoffeln waschen. Einen Topf 2,5cm hoch mit warmen Wasser füllen. Das Meersalz einrühren. Die Kartoffeln hineingeben und erneut umrühren Die Kartoffeln brauchen nicht mit dem Wasser bedeckt zu sein.
  2. Ein sauberes Geschirrtuch auf Topfgröße falten und auf die Kartoffeln legen, dass diese vollständig abgedeckt sind. Das Wasser aufkochen, herunterschalten und 20 Minuten köcheln lassen.
  3. Das Geschirrtuch entfernen und beiseite legen. Die Kartoffeln abgießen und zurück in den Topf geben. Wenn das Geschirrtuch abgekühlt ist, das enthaltene Wasser in den Topf zurückwringen. Die Kartoffeln unter Rütteln des Topfes bei schwacher Hitze trockenen lassen, so dass die Kartoffelschale von einem weißen Film überzogen ist. Dann vom Herd nehmen.

Das gesamte Essen war lecker, auch das Kaninchen. Die wenigen Zutaten geben über die recht lange Kochzeit ihren Geschmack weiter. Nur leider war es nicht so zart sondern eher fest.

Beim nächsten Mal werde ich das Rezept Geschmortes Kaninchen – italienisch und einfach von Marsha ausprobieren. Es ist sicherlich hilfreich, nur eine Pfanne und die mit passendem Deckel zu haben – oder alternativ einen großen Topf. Das mit den zwei Pfannen war dieses Mal schon umständlich … Vielleicht war es auch zu wenig Weißwein? oder ich habe „ein Glas“ nicht korrekt als halben Liter interpretiert … einer der wesentlichen Unterschiede zwischen den Rezepten …