Crispy Chicken ohne viel Fett

Unser Sohne wollte knuspriges Hähnchen essen und fand das passende Rezept Crispy Stripes…wie bei KFC.



Wir haben schon einmal KFC-Hühnchen gemacht, da war eine Fritteuse oder ein Topf mit viel Öl die Voraussetzung. Dieses Rezept hat uns gefallen, weil die Hähnchen im Backofen ihre Veredelung erfahren 😉

Für drei Hähnchenbrustfilets haben wir folgende Menge an Gewürzen genommen:

  • 1 TL Salz
  • ½ TL Pfeffer
  • ½ TL Oregano
  • 1 TL Paprika

Die Chilischote haben wir dieses Mal weggelassen – war sicherlich nicht meine Entscheidung 😉

Bei der Zubereitung ist es hilfreich, wenn einer sich die Hände schmutzig macht und einer am Ende die Panade nochmal andrückt und ggf. Lücken schließt. Das kann der mit den verklebten Händen nicht so gut.

Es gibt auch nur ein spartanisches Foto vom Folgetag, weil ich mich erst nachträglich dazu entschlossen hatte, diesen Beitrag einzustellen.




Vitaminreiches Hähnchen-Curry

Für den Samstag brauchten wir noch ein schnelles, unkompliziertes Rezept. Das Hähnchen-Curry passte perfekt.



Unser Hähnchen-Curry mit Reis besticht mit viel knackigem Gemüse und einer leichtscharfen Chili- und Ingwernote, die gekonnt mit Kokosmilch kombiniert wird. Und was das Beste ist: Das Curry steht in weniger als einer halben Stunde auf dem Tisch.

https://www.eatbetter.de/rezepte/haehnchen-curry-unglaublich-lecker

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Kocht es einfach nach und genießt es.

Unsere Chilischote war nicht so scharf, deshalb habe ich nach dem Anbraten des Fleisches neben dem Currypulver noch 2-3 TL gelbe Currypaste hinzugegeben.




Kohlrabilasagne

In unserem Hochbeet war noch recht viel Kohlrabil, der langsam mal weg musste. Ich habe das Rezept für die Kohlrabilasagne gefunden und Andrea hat es gekocht 😉



Das Rezept hat den Titel Kohlrabilasagne – die beste low carb Lasagne. Da fehlt uns der Vergleich. Die Zubereitung war aber super einfach und geschmeckt hat sie auch sehr gut. Der Frischkäse in der Tomatensauce macht es cremig und die Kräuter der Provence geben Geschmack.




Cheeseburger-Kuchen

Einige Pins zu Cheeseburger-Kuchen hatten sich schon seit Längerem in meiner Pinnwand gesammelt und wollten ausprobiert werden. Das April-Schmuddelwetter war genau der richtige Zeitpunkt für ein wenig Soulfood.



Folgende Rezepte habe ich kombiniert:

Im Grunde ist das Rezept total einfach und schnell gemacht (wenn man die Gehen des Teiges und das Backen nicht mit einrechnet).

  • Teig mit Frischhefe, nicht Trockenhefe.
  • Nachdem das Hack angebraten war, habe ich die kleingehackte Zwiebel mit angedünstet. Das macht das Ganze auch bekömmlicher.
  • Ungefähr 5 EL Ketchup und 2 EL mittelscharfen Senf für den Geschmack.
  • 4 kleine Gewürzgurken in Scheiben geschnitten, das hätten vielleicht noch zwei mehr sein können.
  • Anstatt Schmelzkäse habe ich fein geraspelten Cheddar genommen.
  • Die Kuchenform mit Öl ausgepinselt, aber ohne Paniermehl.
  • Den Teigdeckel habe ich mit Wasser bestrichen.
  • Nur Sesam, Keinen Kreuzkümmel, das hat auch keiner hierbei vermisst.

Der Kuchen ist sehr lecker, ein geniales Partyessen und mir persönlich hat der feste Teig viel besser als die pappigen Cheeseburger-Brötchen gefallen.




Nürnberger Würstchenpfanne mit Gemüse

Wir hatten noch ein paar Nürnberger und meine Frau fand schnell das passende Rezept dazu. Ebenso schnell stand das Essen auf dem Tisch.



Das Rezept ist recht simpel, ich habe die Reihenfolge beim Braten nur etwas angepasst.

  1. Kartoffeln
  2. Würstchen
  3. Zwiebeln
  4. Paprika

Auf diese Weise verbrennen weder die Zwiebeln noch die Paprika.

Ein einfaches Essen, was gut zu der kalten Jahreszeit passt.




Superschnelle Pizzabrötchen

Bei diesem Wahnsinnsschnee und dem wunderbaren Sonnenschein sollte es schnell gehen und dieses Rezept hält, was der Name verspricht.



Die Brötchen sind als „Auf-die-Hand“-Snack hervorragend für eine Party geeignet. Wir haben vier Brötchenhälften vegetarisch gestaltet und bei den übrigen nur Salami als Fleischeinlage genommen, den Kochschinken also weggelassen. Das reichte vollkommen aus. Da die Aufbackbrötchen etwas größer als Baguettebrötchen waren, haben wir noch ein wenig mehr Käse genommen, damit nicht alles verbrennt. Eine gepresste Knoblauchzehe und ein Teelöffel Pizzagewürz geben dem Snack die richtige Würze.

Dazu ein wenig grünen Salat und das Abendessen steht.




Schinkenbraten mit Hasselback-Kartoffeln

Vor langer Zeit hatten wir bei einem Freund den Schinkenbraten probiert und es war an der Zeit, dieses Gericht mal wieder selber zu machen. Dazu gabe es die Hasselback-Kartoffeln.



Das ursprüngliche Rezept ist Schinkenbraten mit Kräutern mit einem kleinen Einfluß von Schinkenbraten mit Kräuter – Honig – Senf – Würzung.

Aus dem zweiten Rezept habe ich die Brühe übernommen und die zwei Stücke habe ich im Aluguss-Bräter garen lassen – das erspart das ganze Drama mit der Fettpfanne und so. Außerdem ist die zusätzliche Flüssigkeit (~ halbe Trasse Brühe) nicht schädlich für den Braten.

Als Beilage habe ich Hasselback-Kartoffeln gemacht, die eine etwas unkompliziertere Version der Kartoffel-Tornados sind, weil man nicht von Hand die Spiralen schneiden muss. Wie man vielleicht auf den Fotos erkennen kann, habe ich Parmesan mit frisch gemahlenen Pfeffer vermischt und für die letzten 10 Minuten im Backofen über die Kartoffeln gegeben.

Geschmacklich konnte der Braten überzeugen und er war auch sehr saftig. Weil wir es von der Konsistenz eher nochmehr Richtung „butterzart“ mögen, werde ich demnächst noch einmal Niedrigtemperaturgaren ausprobieren.




Das echte, das einzig wahre Ragù alla Bolognese

Die Zubereitung war so bildhaft beschrieben, dass ich es einmal kochen musste! Und wir wurden nicht enttäuscht.



Im Grunde gibt es natürlich sehr viele „Original-Rezepte“. Aber diese Beschreibung mit der kleinen, älteren Köchin weckt wahrscheinlich ein bisschen Nostalgie und Kindsheiterinnerungen.

Was mich zusätzlich gereizt hat, war der sehr rudimentäre Ansatz:

  • Hackfleich
  • Pancetta
  • Vollmilch
  • Zwiebel
  • Selleriestange
  • Möhren
  • Tomatenmark

Zugegeben Tomatenmark anstatt passierter oder stückeliger Tomaten war etwas ungewöhlich, konnte aber überzeugen.

Und die Abwesenheit von Knoblauch, Rotwein, Basilikum, Lorbeerblatt, Bouillon und Zucker verleiht dem Gericht einen natürlicheren, trotzdem ausreichend intensiven Geschmack. Und Ihr wisst, dass ich es gerne herzhaft mag. Die Hackfleisch-Sauce aus Lasagne aus dem Dutch Oven hat mich schon begeistert.

In den Kommentaren nennen einige auch Harissa oder Zimt. Sicherlich kann man da alles mögliche hinzugeben, aber ob das noch Bolognese ist …

Ich habe das Ganze gekocht und geringfügig angepasst bzw. interpretiert.

  • Gemischtes Hack anstatt 300 g Rind und 200 g Schwein
  • Gute Portion Salz und eine gute Prise Pfeffer
  • Halber Liter Wassser (war für mich passend, die Beschreibung ist da etwas wage)
  • Von einem zweifach-konzentrierten Tomatenmark habe ich ca. eine halbe Tube (~ 100 g) genommen.

Die Zubereitung ist total einfach, es braucht nach hinten raus einfach etwas Zeit. Um der Sauce mehr Haftung zu geben, haben wir Tagliatelle gewählt – kein Italiener isst die Bolognese mit Spaghetti…




Hackfleisch – Quiche

Nach einem langen Tag im Garten war uns nach etwas Herzhaftem, was schnell und einfach zuzubereiten war. Eine Quiche passte gut zur Jahreszeit und mit Hackfleisch war sie auch genau das richtige Wohlfühlessen ?



Wir haben uns recht nah an das Rezept gehalten, nur wie folgt angepasst:

  • Thüringer Mett anstatt Hackfleisch
  • 3 TL Paprika
  • 1 TL Senf

Was soll ich groß sagen? Einfach lecker ?




Zucchini-Kartoffel-Auflauf

Mit den ersten, gerade frisch geernteten eigenen Kartfoffeln wollten wir ein leckeres Essen zubereiten und entschieden uns für die Zucchini als geeignete Ergänzung zu den Erdäpfeln. Wir haben dabei ein kleines Best-of von zwei Rezepten gemacht.



Ich hatte zwei Rezepte gefunden, die ganz gut passten und wir haben das Beste aus beiden zusammengeführt.

Zucchini-Kartoffel-Auflauf mit Knoblauch + Kartoffel-Zucchini-Gratin (nach Johann Lafer) + Ergänzungen = Besser 😉

Bei der Lafer-Variante gefiel mir deutlich besser, dass kein Vorkochen der Kartoffeln notwendig war. Bei der anderen Vorlage passte uns besser der Schmand, weil wir den gerade noch da hatten.

  1. Die Kartoffeln kann man schälen, wir haben es bei der Ernte aus dem eigenen Garten nicht gemacht – da ist nun wirklich kein bisschen Pestizid o.ä. drin.
  2. Die Kartoffeln und die Zucchinis in ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden.
  3. Die Knoblauchzehe sowie die Schalotten fein würfeln und in einer Pfanne mit Butter oder Öl leicht glasig dünsten. Die Auflaufform mit der Knoblauch-Zwiebel-Mischung einpinseln und den Ofen auf 180°C vorheizen.
  4. Die Kartoffel- und Zucchinischeiben abwechselnd dachziegelartig und flach in die Auflaufform schichten. Je flacher, desto schneller fertig.
  5. Den Becher Schmand zusammen mit einem Viertel Liter Brühe, einer Prise Cayennepfeffer verrühren und kräftig mit Salz & Pfeffer würzen. Danach über das Gemüse gießen.
  6. Zum Schluss noch den geriebenen Käse darüber geben und ab in den Backofen.
  7. Nach 30 bis 45 Minuten ist das Essen fertig. Nach 30 Minuten mit einer Gabel oder Messer prüfen, ob das Gemüse weich ist. Sonst noch weiter backen lassen und ggf. mit Backpapier abdecken, damit der Käse nicht verbrennt.

Durch den Knoblauch, die Zwiebeln, die Brühe und die Gewürze erhält das Essen einen kräftigen Geschmack und kann auch heranwachsende Teenager begeistern – natürlich blieb der Hinweis „Speckwürfel hätten auch gut dazu gepasst…“ nicht aus 😉

Als Käse haben wir Gouda genommen, der Gruyere aus dem Lafer-Rezept könnte beim nächsten Mal noch etwas zusätzlichen Geschmack geben.